Schritt Nr. 1

Drei Mahlzeiten pro Tag – Die 4 – 4 – 12 Formel

Vergessen Sie die verstaubten Ernährungstipps, die fünf und mehr Mahlzeiten empfehlen. Das ist Schnee von gestern. Drei Mahlzeiten pro Tag mit einem Abstand von mindestens vier Stunden zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen und zwölf Stunden zwischen Abendessen und Frühstück sind richtig! Der Grund ist einfach erklärt: Jede Zufuhr von Nahrung (je kohlenhydratreicher desto mehr) führt zu einem Anstieg unseres wichtigsten Bauchspeicheldrüsenhormons

– des Insulins!

Insulin sorgt dafür, dass die erhöhten Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit gesenkt werden, indem Zucker in die Zellen transportiert wird. Wichtig zum Überleben, aber auch zum Dickwerden!

Insulin hat nämlich zwei gravierende Nebenwirkungen:

  1. Insulin hemmt die Fettverbrennung.
  2. Insulin macht hungrig.

Darüber hinaus ist Insulin eines der Hormone, die uns vorzeitig altern lassen:

Insulin macht also dick und fett, hungrig und alt. Wollen Sie das wirklich? Nein!

Dann gewöhnen Sie sich an drei Mahlzeiten pro Tag ohne kalorienhaltige Mahlzeiten und Getränke dazwischen. Sie werden sehen, dass es weniger schwer ist, als Sie zunächst vielleicht glauben!

 

Info:
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Insulin

Kurze Zeit nach einer zuckerhaltigen Nahrungszufuhr kommt es zu einer Aufnahme der darin enthaltenen Glukose über den Darm in das Blut. Dies meldet das Gehirn an die Bauchspeicheldrüse, die daraufhin ihr wichtigstes Hormon, das Insulin, auf den Weg ins Blut schickt, damit sich die Zellentüren für die Glukose öffnen. In den Kraftwerken der Zellen (= Mitochondrien) wird dann der Zucker verbrannt und Energie erzeugt. Insulin ist somit zwar lebensnotwendig, aber ein ständiger hoher Zuckerkonsum mit zu viel Insulinfreisetzung über viele Jahre hinweg stellt ein großes gesundheitliches Problem dar. Insulin wird dann vom Paulus zum Saulus und löst ständigen Hunger aus, fördert die allgemeine Gefäßverkalkung, lässt den Körper vorzeitig altern und führt dazu, dass Fett direkt in unsere Fettdepots (Problemzonen) wandert. Die Folge sind Übergewicht, Schlappheit und chronische Erkrankungen.