So geht Abnehmen!

Informationen rund um das gesunde Abnehmen

Leider gibt es immer noch viele Unwahrheiten, wenn es um Gewichtsabnahme und Fett verlieren geht. Ich möchte daher im folgenden die wichtigsten Fakten zusammenfassen.

Welches Ideal hat bei Menschen jungen bis mittleren Alters wohl den höchsten Stellenwert? „Gesundheit“, denken Sie jetzt sicherlich. Nein, Gesundheit führt erst bei den älteren Mitbürgern die Wunschliste an. Was also dann? Ich will es Ihnen sagen: Schönheit und Attraktivität!

 Das meiste Geld geben wir für unsere Schönheit aus.

Betrachten Sie nur einmal kritisch die Fernsehwerbung. Sie werden schnell erkennen, dass die meisten Produkte von schönen und attraktiven Menschen präsentiert werden, um sich besser zu verkaufen.

Neue Studien behaupten sogar, dass schöne Menschen im Berufs- und Privatleben die besseren Chancen haben. Aber ist Schönheit nicht untrennbar mit Gesundheit verbunden? Ich denke schon, denn nur ein wirklich gesunder und vitaler Mensch kann gewissermaßen von innen heraus wahre Schönheit ausstrahlen. Und damit sind wir schon beim Thema Ernährung. Glauben Sie wirklich, dass die Natur ein Interesse daran hat, Ihren Körper in vollem Glanz erstrahlen zu lassen, ohne ihm ausgewogene Ernährung und optimale Flüssigkeitszufuhr zu geben?

Nein, nur wenn Ihre Depots gefüllt sind mit allen wichtigen Vitalstoffen – also mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten – kann daraus ein gut funktionierendes und schönes Gebilde entstehen.

Leider sind Attraktivität und Anti-Aging, also Vitalität und Leistungsfähigkeit, mit einem Übermaß an Fett nur schwer vereinbar. Wenn Sie „fit for life“ und „fit for job“ sein möchten, müssen Sie sich also zwangsläufig mit Ihrer Ernährungsweise auseinander setzen.

Durch Vegan for Slim können Sie auf gesunde Art und Weise und ohne Jojo-Effekt überflüssige Pfunde loswerden und lernen, schlank zu bleiben.

Egal wie viele Kilogramm Übergewicht Sie mit sich herumschleppen, mein Programm hilft Ihnen. In den letzten 25 Jahren haben mehr als 10000 Personen erfolgreich mit meiner Hilfe abgenommen und sind schlank geblieben.

Durch die richtige Ernährungsumstellung und konsequente Umsetzung im Alltag hat Ihr Körper gar keine Chance mehr, Fett anzusetzen. Und keine Angst, auch der Genuss kommt nicht zu kurz!

Lassen Sie sich doch einfach mal überraschen, was eine optimale und gesunde Ernährung bei Ihnen alles bewirken kann!

Ihr Dr. med. Roger Eisen

 

Grundlagen Ernährungssituation und Übergewicht

 Übergewicht

Fast jeder zweite deutsche Erwachsene und jedes vierte Kind hat mittlerweile zu viel Fett auf den Rippen. Damit gehört Übergewicht zu den größten gesundheitlichen und ganz besonders auch volkswirtschaftlichen Problemen unserer Gesellschaft.

Hamburger

                                                                                                                                                                                Wie entsteht Übergewicht?

 Täglich suchen übergewichtige Personen den Rat von Ernährungsberatern und Ärzten. „Herr Doktor, ich weiß ja, dass ich zu dick bin, aber ich esse wirklich nicht zu viel!“, oder „Ich habe wirklich keine Ahnung, woher mein Übergewicht kommt!“, lauten dann die Beteuerungen und Rechtfertigungen. Zum Teil legen die Rat Suchenden dabei natürlich eine falsche Beurteilung ihrer täglichen Nahrungsmenge zugrunde. Doch in den meisten Fällen haben die Übergewichtigen Recht, denn die zugeführte Nahrungsmenge steht in keinem Verhältnis zu dem starken Übergewicht, das manche im Laufe ihres Lebens entwickelt haben. Hier spielen vielmehr grundlegende biochemische Abläufe im Stoffwechsel eine Rolle, die bei der heutigen Ernährungsweise einfach nicht mehr berücksichtigt werden. Während viele Ernährungsberater immer noch an der längst widerlegten Theorie der übermäßigen Kalorien- und Fettzufuhr festhalten, zeigen neueste amerikanische Studien ganz andere Zusammenhänge auf.

 Nicht der Fett-, sondern der Zuckerstoffwechsel ist das Problem!

Nachfolgend werde ich Ihnen einige der neuesten Erkenntnisse der Forschung vorstellen. Mit diesen Informationen können Sie dann Ihre Ernährungsgewohnheiten überprüfen und neue Wege gegen das Übergewicht und damit gleichzeitig gegen eine vorzeitige Alterung beschreiten.

Betrachten wir zunächst die Ernährungsweise unserer Vorfahren, deren genetisches Muster der moderne Mensch geerbt hat: Die Menschen vor vielen tausend Jahren kannten weder Vorratskammer noch Kühlschrank, wo sie sich jederzeit nach Lust und Laune bedienen konnten. Sie mussten vielmehr in mühevoller Kleinarbeit Pflanzen und Früchte sammeln und konnten diese Naturprodukte auch nur in begrenztem Umfang trocknen und lagern. Doch besaßen unsere Urahnen von Natur aus die Fähigkeit, nach einem opulenten Mahl eine große Menge der aufgenommenen Energie als Fettgewebe zu speichern. Dieses Körperfett wurde dann in Perioden schlechter Nahrungsversorgung wieder abgebaut und gewährleistete so auch in mageren Zeiten eine gleich bleibende Körperleistung. Das Prinzip der Speicherung von Energie in Fettdepots funktioniert bis heute (leider) unverändert. Doch sind dem modernen Menschen die Perioden mit mangelnder Nahrungsversorgung abhanden gekommen.

Insulin – Das Stoffwechselhormon

Unser Körper verbrennt die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, indem er den Insulinspiegel erhöht. Diese Insulinfreisetzung nach jeder Zuckerzufuhr (Glucosezufuhr) ist lebensnotwendig. Neben seinen positiven Eigenschaften hat Insulin jedoch gerade in der heutigen Zeit üppiger Nahrungsmengen dramatische Auswirkungen: Sobald nämlich im Körper die Insulinproduktion anläuft, stoppt die Fettverbrennung (Lipolyse). Das bedeutet, der Körper hat in den Stunden nach einer Kohlenhydratzufuhr gar keine Chance, Fettgewebe abzubauen. Bei einer normokalorischen Ernährung (d.h. Ihr Kalorienverbrauch entspricht Ihrer Kalorienaufnahme) ist dies unproblematisch, da der Organismus die zugeführte Nahrung in etwa gleichem Umfang wieder verbrennt. Doch im Rahmen einer Diät stellen sich enorme Nachteile ein. Steigt nämlich nach einer – auch noch so kleinen – Mahlzeit der Insulinspiegel im Blut an, dann kann der Körper nicht mehr auf seine Fettdepots als Energiereserve zugreifen.

Erhöhte Insulinspiegel hemmen die Fettverbrennung.

Durchschnittlich verbraucht eine normalgewichtige Frau pro Tag etwa 2.000 kcal, ein normalgewichtiger Mann etwa 2.500 kcal. Viele glauben nun bei einer 1.000-kcal-Diät, dass ihnen diese Kalorienmenge zum Leben ausreicht. Doch muss der Organismus auch in Perioden reduzierter Nahrungszufuhr seinen Grundumsatz (Energieverbrauch in Ruhestellung) zuzüglich des Leistungsbedarfs erfüllen. Der Körper benötigt also nach wie vor seine 2.000 bzw. 2.500 kcal und würde sich die fehlenden 1.000 bis 1.500 kcal natürlich gerne aus dem Fettgewebe holen.

Bildlich gesprochen blockiert der erhöhte Insulinspiegel nach jeder zuckerhaltigen Mahlzeit die Tür zur Fettverbrennung. Dem Körper bleibt dann als Energiereserve nur eine einzige Alternative: die Magermasse.

So baut er Glykogen aus der Muskulatur und Leber sowie Eiweiß aus der Muskulatur ab. Die Folge davon ist ein deutlicher Verlust an Magermasse (Muskelabbau!)

Rasche und hohe Gewichtsverluste stellen sich ein. Da die Magermasse aber sehr viel Wasser enthält, geht natürlich bei einer solchen Blitzdiät auch sehr viel Körperwasser verloren. Beim Blick auf die Waage werden Sie erstaunt feststellen, wie schnell die Pfunde purzeln. Beim Blick in den Spiegel zeigt sich aber der wirkliche Gewichtsverlust. Während Ihre Problemzonen nämlich unverändert bleiben, wirkt Ihre Haut blass und fahl, und Sie sehen krank aus. Die Folgen einer solchen Crashdiät sind jedoch wesentlich dramatischer, als es zunächst scheint. Der hohe Verlust an Magermasse hat Ihren Kalorienverbrauch nämlich entscheidend gesenkt.

Nach der Rückkehr zu einer normalen Ernährung erreichen Sie leider rasch Ihr altes Gewicht wieder bzw. meistens sogar noch etwas mehr als zuvor. Dieser Jojo-Effekt ist vielen bestens bekannt.

Typische Karriere von Übergewichtigen

Die Mehrzahl der Personen, die mich aufgrund ihrer Gewichtsproblematik aufsuchen, wissen nicht, woher ihr Übergewicht eigentlich kommt. Sie beteuern aufrichtig, dass es an der Nahrungsmenge allein nicht liegen kann. Ihr Erstaunen ist groß, wenn ich ihnen glaube, denn zu oft schon wurden sie nur als heimliche Esser abgestempelt.

  • schrittweise Gewichtszunahme
  • wiederholtes FdH
  • Magermasse nimmt kontinuierlich ab
  • Fettmasse steigt
  • Gewicht lügt uns an!

Doch wie verläuft eigentlich eine typische Karriere eines Übergewichtigen? Am Beispiel von Frau Süß werden Sie schnell verstehen, warum manche Menschen wirklich nur noch wenig essen dürfen, um nicht weiter zuzunehmen. Eine wichtige Größe ist hierbei das Verhältnis von Magermasse zu Fettmasse. Je größer das Verhältnis desto besser. Dieser Wert gibt Hinweise auf die Leistungsfähigkeit und Vitalität eines Menschen sowie auf seinen Kalorienverbrauch. Lassen Sie mich Ihnen dieses Beispiel geben, dann werden Sie die Zusammenhänge leicht verstehen können:

Im Alter von 20 Jahren ist Frau Süß rank und schlank und wiegt bei 170 cm Körpergröße gerade einmal 60 kg. Ihre Körperzusammensetzung verteilt sich wie folgt:

Frau Süß 1

 

 

 

 

 

 

 

Zwanzig Jahre später ist Frau Süß Mutter zweier Kinder und zehn kg schwerer. Wie die Messung ihrer Körperzusammensetzung zeigt, hat sie jedoch fast nur Fett zugenommen, da sie kaum noch sportlich aktiv war. Das Verhältnis hat sich ungünstig verschoben:

Frau Süß 2

 

 

 

 

 

 

Frau Süß beschließt mit Hilfe einer Diät abzunehmen. Diese verspricht zehn kg in fünf Wochen, was sie mit einiger Mühe und Leistungsverlusten auch schafft. Leider hat Frau Süß eine ungünstige Diät gewählt und ihrem Körper durch Halbierung der Nahrungsmenge (FdH) auch wertvolle Nährstoffe vorenthalten. So hat sie zwar neun kg Magermasse, aber nur ein kg Fett verloren. Ihre Körperzusammensetzung hat sich durch die Diät deutlich verschlechtert.

Frau Süß 3

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl Frau Süß also mit viel Mühe ihr früheres Gewicht von 60 kg wieder erreicht hat, ist sie prozentual fetter als mit 70 kg. Sie glauben mir nicht? Dann vergleichen Sie einmal die Kleidergrößen!

 

Fazit

  1. Wichtig ist die Körperzusammensetzung, nicht das Körpergewicht.
  2. Lassen Sie Ihre Körperzusammensetzung mindestens einmal pro Jahr bestimmen.
  3. Häufig bewirkt der Gewichtsverlust im Zuge einer ungünstigen Diät eine schlechtere Körperzusammensetzung. In unserem Beispiel wäre Frau Süß mit 70 kg besser bedient gewesen als mit 60 kg – und sie wäre optisch schlanker!
  4. Es zählen allein die Fettverluste bei weitest gehendem Erhalt der stoffwechselaktiven Magermasse.
  5. Besonders dramatisch ist der gesunkene Kalorienbedarf. Frau Süß darf nach der Diät nur noch 1.700 kcal pro Tag zu sich nehmen, um nicht wieder Gewicht aufzubauen. Das sind 300 kcal weniger als mit 20 Jahren und sogar 400 kcal weniger als mit 70 kg.
  6. Mit einer schlechten Diät fangen die Probleme erst an! Und wie geht es Frau Süß anschließend? Nach weiteren 20 Jahren ist sie ein richtiger Diätprofi geworden. Keine Blitzdiät ist Ihr fremd, denn sie hat schon alle ausprobiert. Mit 50 Jahren weiß sie mehr über Diäten als viele Ärzte. Oder vielleicht doch nicht? Gerade hat sie die brandaktuelle Diät aus der neuesten Frauenzeitschrift erfolgreich durchgezogen und ist stolz auf ihre 70 kg. Die Waage ist leider ihr einziger Trost. Schon lange schaut sie nicht mehr in den Spiegel, Hauptsache das Gewicht stimmt. Betrachten wir ihre Körperzusammensetzung noch einmal:

Frau Süß 4

 

 

 

 

 

 

 

Klasse Leistung! Frau Süß hat nur 20 Jahre gebraucht, um sich mit Diäten fast zu Tode zu bringen. Ihr Körper benötigt jetzt nur noch 1.500 kcal am Tag! Glauben Sie ihr jetzt, wenn sie behauptet, sie würde bereits vom bloßen Betrachten einer Speise zunehmen? Jede weiter ungünstige Diät bringt Frau Süß näher ans Grab

Merke: 15% der Übergewichtigen essen zu viel, 35% der Übergewichtigen essen normal, aber 50% der Übergewichtigen essen nur wenig!

Frau Süß ist leider kein Einzelfall, sondern fast schon die Regel. In meiner Praxis habe ich hunderte ähnlicher Werdegänge erlebt. Übrigens: Nicht nur Frauen, auch Männer haben die gleichen Probleme. Übergewichtigen Menschen bleibt nur die Chance durch ein Insulin sparendes, Magermasse schonendes und Fett verbrennendes Konzept eine bessere Körperzusammensetzung zu erreichen. Eine sehr gute Möglichkeit, um Körperfett schonend, effektiv und zügig abzubauen, bietet das von mir entwickelte Vegan for slim.

 Wichtige Fragen

Seit nunmehr 25 Jahren beschäftige ich mich mit einer gesunden, aber effektiven Gewichtsabnahme. In den Gesprächen mit den von mir betreuten Personen tauchen dabei immer wieder ähnliche Fragen auf, die ich hier einmal für alle Rat Suchenden beantworte. Sie behandeln die drei zentralen Themenbereiche ungünstige Diäten, Körperzusammensetzung sowie das Vitalkonzept selbst.

Diätfrust durch ungünstige Diäten
Warum gelingt es so wenigen Menschen abzunehmen und ihr Gewicht zu halten, obwohl zahllose Diätprogramme zur Wahl stehen?

Die meisten Diäten beruhen auf dem Prinzip, dass durch eine verringerte Nahrungsmenge, die sich meist auf mehrere Mahlzeiten verteilt, Kalorien eingespart werden. So soll der Körper Gewicht verlieren.

Leider lassen fast alle Diäten neueste Erkenntnisse der Ernährungsforschung unberücksichtigt, so dass entweder der Erfolg ausbleibt oder – noch schlimmer- gesundheitliche Probleme auftreten. Ein sinnvolles, modernes Diätprogramm muss aber das Ziel verfolgen, den bei Übergewichtigen erhöhten Insulinspiegel zu senken, um gesundheitliche Verbesserungen zu erreichen. Denn nur ein konstant niedriger Insulinspiegel ermöglicht eine optimale Fettverbrennung.

Merke: Insulin hemmt die Fettverbrennung und macht hungrig! Bei einer ungünstigen Diät wird dann immer vorrangig wertvolle Magermasse abgebaut.

Das Motto muss also lauten: Fett verlieren, nicht nur Gewicht reduzieren!

 Welche Probleme können bei ungünstigen Diäten auftreten?

Durch Verringerung der Nahrungszufuhr – z.B. FdH (Friss die Hälfte) – wird auch die Aufnahme lebensnotwendiger Nahrungsbestandteile wie Vitamine, Spurenelementen, Eiweiß etc. gedrosselt, Nährstofflücken sind dann an der Tagesordnung.

Darüber hinaus fehlen im Körper zumeist optimale Voraussetzungen (d.h. ein niedriger Insulinspiegel), um vornehmlich Fett abzubauen. Der Gewichtsverlust geht so zu Lasten der Magermasse (Muskulatur, Knochen, Organe).

 Ergebnis ungünstiger Diäten

-geringe Fettreduktion bei unveränderten Problemzonen

-starke Gewichtsabnahme durch Magermassenverlust

-Nährstoffmangel

-gesundheitliche Probleme und nachlassende Vitalität

-ständiges Hungergefühl mit Gefahr von Diätfrust

-rasche Gewichtszunahme nach der Diät (Jo-Jo-Effekt)

Warum nimmt man bei Blitzdiäten so schnell und so viel ab?

Grundlage jeder Blitzdiät ist die Kalorieneinschränkung. Durch die reduzierte Kalorienzufuhr gelangt auch weniger Zucker in den Körper. Dadurch sinkt anfangs der Blutzuckerspiegel, und der Körper muss seine Glykogenreserven anzapfen. Da die Magermasse zu über 70% aus Wasser besteht, verlieren Sie aber Liter – keine Kilo. Nach ein paar Tagen ist dieses Spiel zu Ende, und der Zeiger der Waage bewegt sich fast nicht mehr. Nach Beendigung der Blitzdiät ist dann schnell das alte Gewicht wieder erreicht.

Die Bedeutung der Körperzusammensetzung
Warum ist die Magermasse so wichtig?

Die Magermasse ( = Muskeln, Knochen und Organe) ist für alle Lebensvorgänge notwendig und für den Kalorienverbrauch im Körper verantwortlich. Bei Magermassenverlust drohen körperliche Probleme, gepaart mit sinkender Leistungsfähigkeit. Durch den Rückgang des Kalorienverbrauchs während einer Diät sinkt natürlich auch der Nahrungsbedarf. Bei der Rückkehr zu den alten Essgewohnheiten nach der Diät ist die Gefahr dann sehr groß, kurze Zeit später mehr zu wiegen als vorher (Jojo-Effekt).

Warum ist der Abbau von Fettmasse so wichtig?

Das Fettgewebe sitzt vor allem an den Problemzonen. Bei den meisten Menschen stellt es deshalb zunächst nur ein kosmetisches Problem dar. Doch ist Fettgewebe auch ein Risikofaktor für viele Erkrankungen.

Wie viel Gewicht kann man mit einer sinnvollen Diät abnehmen?

Ein kg Fettgewebe speichert etwa 7.000 kcal. Um ein Kilo Fett abzuspecken, müssen folglich 7.000 kcal beim Essen eingespart werden.

Der durchschnittliche Kalorienbedarf einer Frau beträgt rund 2.000 kcal, der eines Mannes rund 2.500 kcal pro Tag. Im Rahmen einer Diät mit einer Kalorienzufuhr von etwa 1.000 kcal pro Tag – oder 7.000 kcal pro Woche – kann eine Frau pro Woche also ungefähr ein kg Fettmasse, ein Mann ungefähr eineinhalb kg abnehmen. Eine höhere Gewichtsabnahme geht immer zu Lasten der Magermasse und ist nicht sinnvoll.

Wie stelle ich den Fettanteil meines Körpers fest und wie kann ich ihn während der Diät kontrollieren?

Es gibt verschiedene Verfahren, um die Körperzusammensetzung – d.h. die Aufteilung in Fett, Magermasse und Körperwasser – zu messen. Die einfachste und genaueste Methode ist die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA). Leider fehlt bei den meisten Diäten ein solches Kontrollinstrument, sodass keine Aussagen über die Art der Gewichtsverluste möglich sind.

Steht keine BIA-Messung zur Verfügung, ist das Maßband die beste Kontrollmöglichkeit. Denn Fettverluste lassen den Umfang der Problem-zonen an Bauch, Hüften und Oberschenkeln messbar schrumpfen. Die Waage ist relativ ungeeignet, da Sie durch Zunahme der Magermasse im Rahmen einer sinnvollen Diät auch einmal mehr wiegen können als vorher.

Gesund abnehmen mit Vegan-for-slim

Welchen Grundumsätzen folgt eine sinnvolle Diät?

Eine sinnvolle und vernünftige Diät zeichnet sich durch fünf Punkte aus: Sie schränkt die Kalorienzufuhr ein, nicht aber die Nährstoffzufuhr. Weiterhin zielt sie darauf ab, die Fettmasse zu reduzieren und gleichzeitig die Magermasse zu erhalten. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bleibt während der Diät konstant, was besonders für Berufstätige wichtig ist. Der Diäterfolg lässt sich mit Maßband und/oder BIA-Messung feststellen. Und schließlich ist sie leicht durchzuführen, erfordert also keine speziellen Diätgerichte mit langen Einkaufslisten und aufwändiger Zubereitung.

Gibt es schon ein solches Diätprogramm?

Ich empfehle das von mir entwickelte Vegan-for-Slim Programm. Damit haben schon viele Übergewichtige erfolgreich abgenommen und ihr Gewicht stabilisiert. Genau genommen handelt es sich dabei nicht um ein Diät- sondern um ein Ernährungsprogramm, das v.a. die Körperzusammensetzung verbessert.

Da mein Konzept die neuesten medizinischen und ernährungs-wissenschaftlichen Erkenntnisse umsetzt, kann nur eine sinnvolle Gewichtsabnahme das Resultat sein. Aber entscheidend ist, dass das Konzept Ihnen das Basiswissen zum Schlankwerden und Wohlfühlen vermittelt, damit Sie auf längere Sicht schlank und vital bleiben.

Der Körper bekommt hochwertige Nährstoffe, um leistungsfähig und vital arbeiten zu können. Zusätzlich schafft das Vegan-for-slim die Voraussetzungen, dass die Fettpolster sich quasi auflösen.

Wie funktioniert Vegan-for-slim?

Der Weg von dick nach dünn muss nicht steinig oder frustrierend sein. Mit Vegan-for-slim beginnen Sie ein neues Leben, das erfüllt ist mit Vitalität und Lebensenergie. Jeder Tag bringt sie ein Stückchen weiter.

Ziel war es stets, den Teilnehmern nicht das Essen zu verleiden, sondern sie auf angenehme und gesunde Art zu einem schlanken und vitalen Körper zu führen. Deshalb dürfen Sie sich während des gesamten Programms je nach Variante einmal oder sogar zweimal am Tag satt essen. Essen Sie dabei zunächstalles Vegane, was Ihnen schmeckt. So kommt die Essbefriedigung nicht zu kurz. Ein- oder zweimal am Tag nehmen Sie einen meiner speziell konzipierten veganen Diät-Shakes zu sich. Dazwischen trinken Sie mindestens zwei Liter kalorienfreie Flüssigkeit, bevorzugt stilles Wasser. Das ist alles!

Ergebnisse des Vegan-for-Slim Programmes: 
  1. Gewichtsabnahme durch Fettverlust
  2. Erhalt der Magermasse
  3. Keine Störung des Wasserhaushalts
  4. Zunahme von Vitalität und Leistungsfähigkeit
  5. Kein Hungergefühl
  6. Keine langen Einkaufslisten
  7. Keine Quälerei mit Kalorientabellen
  8. Gewichtsstabilisierung ohne Jojo-Effekt
Muss man während des Programms unbedingt Diätshakes trinken oder klappt es auch mit normalem Essen?

Nein, mit normalen Nahrungsmitteln klappt es leider nicht, sofern Sie mehr als nur einige wenige Kilo abnehmen wollen. Denn die zugeführte Nahrung darf keinen nennenswerten Insulinanstieg auslösen, soll nur rund 1.200 kcal pro Tag beinhalten und muss trotzdem alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Diese Punkte sind mit normaler Nahrung kaum zu realisieren. Diät-Shakes sind eine vorübergehende Hilfe, um erfolgreich Fett zu verlieren und das Wunschgewicht zu erreichen.

Mein Ziel ist es nicht, Ihnen über lange Zeit Diät-Shakes anzubieten, mein Ziel ist es vielmehr Ihnen die richtige Ernährungsweise zu vermitteln und in dieser Zeit durch optimale körperliche Voraussetzungen Ihre Fettpolster abzubauen.

Achtung: Nicht alle im Handel erhältlichen vegane Diät-Shakes sind für das Vitalkonzept geeignet, denn einige Varianten setzen vermehrt Insulin frei. Die von mir entwickelten und angewendeten Diät-Shakes hingegen sind lange erprobt und erfolgreich.

Wo kann ich mehr über gesunden Lebensstil erfahren?

Parallel zum Programm müssen Sie natürlich Ihre bisherigen Ernährungsfehler erkennen und Ihr zukünftiges Essverhalten trainieren, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Das Wissen hierüber wird Ihnen durch mein neuestes Buch „Dr. Eisen Lebensstil“ vermittelt. Darin finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um Ihr Leben in eine gesunde Richtung zu bringen!

Umschlag Lebensstil mittel

 

 

 


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Die optimale Zusammenstellung der festen Mahlzeiten

Den Tag unbedingt mit einem guten Frühstück beginnen! Das Mittagessen sollte das Frühstück sinnvoll fortsetzen. War das Frühstück eher kohlenhydratreich, empfiehlt sich ein Mittagessen mit mehr Eiweiß und Fett. War das Frühstück eher deftig, empfiehlt sich ein Mittagessen mit mehr Kohlenhydraten. In jedem Fall muss das Mittagessen reichhaltig genug sein.  Das Abendessen sollte kalorienarm und eiweißbetont sein. Wichtig ist der Zeitpunkt: Essen Sie möglichst lange vor dem Schlafengehen zu Abend!

Späte und üppige Abendessen sind die Sargnägel Ihres Lebens!

Leider haben sich die heutigen Ernährungsgewohnheiten in die entgegengesetzte Richtung entwickelt: Das Frühstück wird meistens übersprungen oder besteht nur aus Kaffee. Darauf folgt ein häufig ungesundes Mittagessen mit geringer Nährstoffdichte. Das Abendessen fällt dafür sehr reichlich aus und wird zur Entspannung genutzt.

Frühstück
optimal:

Frisches Obst, Gemüse

Frische Obst-, Gemüsesäfte

Naturreines Vollkornbrot

Vollkorngetreide

Ungezuckerte Fruchtaufstriche

Früchtetee, grüner Tee

Kräutertee

geht noch:

Vollkornbrot

Knäckebrot

Kleiebrot

Ungezuckertes Müsli

Ungezuckertes Kompott

Kaffee

Schwarzer Tee

lieber nicht:

Konservenobst

Industrieller Obstsalat

Kandierte Früchte

Weißbrot

Brötchen, Brezen

Croissants

Kleingebäck

Kuchen, Torten

Marmelade, Honig

Kakaogetränke

 Mittag- und Abendessen
optimal:       

Gemüse

Pilze

Frisches Obst (kleine Mengen)

Sojaerzeugnisse

Hülsenfrüchte

Vollkornteigwaren

Natur- und Vollkornreis

 geht noch:

 Spaghetti al dente

Pellkartoffeln

lieber nicht:

Weiße Nudeln

Weißer Reis

Spätzle

Bratkartoffeln

Kroketten, Pommes frites

Kartoffelpüree

Panierte Gerichte

Fastfood

Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten sind eine Erfindung der Nahrungsmittelindustrie und werden häufig von Ernährungsberatern unkritisch weiterempfohlen. Wer sich nach Zwischenmahlzeiten sehnt, leidet meist an einer Unterzuckerung, ausgelöst durch die ungünstige Zusammenstellung der vorhergehenden Mahlzeit.

            

Grundlagen einer Insulin sparenden Diät

Werden 100 Ernährungsberater nach einer sinnvollen Diät gefragt, geben 99 folgende Antwort: „Weniger essen, mehrere kleine Mahlzeiten einnehmen, auf Kalorien achten und den Fettkonsum einschränken.“ Diese Dogmen geistern seit Jahrzehnten in den Köpfen solcher Berater herum und werden immer und immer wiederholt. Die wenigsten denken darüber nach, ob sie überhaupt noch gültig sind.

Ich möchte hier eine neue Ernährungsweise mit sinnvollen Zielen vorstellen, wie ich sie in den vergangenen 25 Jahren meiner Ernährungsberatung an über 10.000 Personen kennen lernen konnte. Sie basiert auf den neuesten ernährungsmedizinischen und ernährungs-physiologischen Erkenntnissen und wurde in zahlreichen Studien überprüft.

Insulin spielt eine zentrale Rolle bei der Kohlenhydratverbrennung. Dies lässt den Kohlenhydratabbau in einem neuen Licht erscheinen und zeigt, dass es parallel zum Cholesterin auch „gute“ und „schlechte“ Kohlenhydrate gibt. Vergessen Sie die Einteilung in leicht und schwer resorbierbare Kohlenhydrate. Sie bringt in der praktischen Umsetzung nichts. Nutzen Sie vielmehr die Einteilung der Kohlenhydrate in solche mit einer niedrigen und solche mit einer hohen glykämischen Last. Sie ist von entscheidender Bedeutung. Ohne Hungern und Kalorienzählen hat diese Einteilung nur ein logisches Resultat: einen schlanken Körper zu bekommen und zu erhalten. Weitere Informationen in meinem Buch Dr. Eisen Lebensstil.

Damit werden auch Verdauungsbeschwerden oder Unpässlichkeiten nach manchen Mahlzeiten der Vergangenheit angehören und Sie werden von Tag zu Tag vitaler und leistungsfähiger.

Zuvor will ich jedoch noch einige Irrtümer ausräumen.

Die Theorie von der Kalorieneinsparung 

Bei genauerer Betrachtung vieler Diäten erkennt man einen stets wiederkehrenden Grundsatz: Alle Diäten, die primär mit einer Kalorienreduktion arbeiten, beruhen auf dem Prinzip, dass nicht aufgenommene Energie auch zu keiner Fettzunahme führen kann. Die Kalorientheorie geht davon aus, dass zu viel zugeführte Nahrung zwangsläufig zu Fettleibigkeit führt. Obwohl diese Theorie nie in Studien bewiesen wurde, hält sie sich seit über 50 Jahren hartnäckig als unumstößliches Gesetz in der Ernährungsberatung.

Doch ist unser Umfeld voll von übergewichtigen Menschen, die verbissen jeden Tag Kalorien zählen und trotzdem kein Gramm abnehmen. Natürlich spielt die Kalorienzufuhr eine gewisse Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht oder dem Abbau von Fettpolstern. Aber der Mensch ist kein mathematisches Modell.

Entscheidend ist vielmehr, in welcher Form die Kalorien zugeführt werden!

Ein weiteres Problem stellt die Tatsache dar, dass der Kaloriengehalt von Nahrungsmitteln nur schwer zu bestimmen ist und stark von der Verarbeitung abhängt. Auch die Zubereitungsart verändert den Kaloriengehalt der Nahrungsmittel. Zudem wird der moderne Mensch von der Evolution her in seinen Steuerungsmöglichkeiten quasi immer noch als Urmensch behandelt. Jede Nahrungseinschränkung bringt den Organismus aus Sicht der Evolution also in akute Lebensgefahr. Er setzt alles daran, den Grundumsatz zu senken, um bei ausreichender Nahrung erneut Reserven aufzubauen. Kein Diätprogramm sollte deshalb die Grenze von 1.000 bis 1.200 kcal pro Tag unterschreiten. Vergessen Sie die üblichen Diäten doch einfach!

Unser Ziel: Essen nach Lust und Laune und dabei schlank bleiben!

Viele werden sich fragen, ob das überhaupt möglich ist. Natürlich ist es das, und der Genuss kommt dabei auch nicht zu kurz. Die Grundlagen erklärt dieses Programm, und bei der praktischen Umsetzung sind Sie an der Reihe. Nachdem Sie erfahren haben, welche Lebensmittel Ihnen schaden und welche eine positive Lebensenergie und ein besseres Körpergefühl bewirken, liegt es an Ihnen, was Sie einkaufen. Doch vergessen Sie nie: Auch beim Essen darf der Spaß nicht kurz kommen, sonst ist die beste Motivation bald erschöpft.

Die einzig wahre und anhaltende Motivation zur Ernährungsumstellung besteht darin, das neue Lebensgefühl in vollen Zügen zu genießen!

Lassen Sie Frust und schlechtes Gewissen links liegen und seien Sie nicht zu streng mit sich selbst. Wenn Sie am Sonntag zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind, nichts wie hin. Am nächsten Tag treten Sie dann einfach wieder etwas kürzer. Aber machen Sie die Ausnahme nicht zur Regel. Nur so bleibt man glücklich schlank!

Nicht das Fett oder der Zucker an einem Tag entscheidet, sondern die Menge, die Sie in einer Woche oder einem Monat zu sich nehmen. Viele werden sich wundern, welche Nahrungsmittel bei richtiger Anwendung erlaubt sind. Probieren Sie doch statt Kalorienzählen einmal neue vollwertige Rezepte aus.

Genuss statt Qual – so lautet unser Motto.

 

 

 

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